5 Gründe, warum du heute noch eine Pause bei der Arbeit einlegen solltest

Aktualisiert: Jan 7


Verlier ich nicht wertvolle Arbeitszeit, wenn ich Pausen machen?“

fragst du dich?


Warum gerade das Gegenteil der Fall ist und du Zeit gewinnst, verraten dir die folgenden

5 Gründe, warum du heute noch eine Pause bei der Arbeit einlegen solltest.




1. Pausen schaffen Arbeitszeitgewinn


Auf den ersten Blick mag es so erscheinen, dass wir Zeit verlieren.

Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass regelmäßige kurze Erholungszeiten Müdigkeit kompensieren und vorbeugen.

Die Vorfreude auf eine Pause spornt sogar zur Leistung an.

Kurzpausen gleichen Erschöpfung aus, Erholung findet statt.

Dadurch bleibt die Aufmerksamkeit hoch, dies vermeidet Fehlerquellen.

Das Hinarbeiten auf eine Pause steigert außerdem die Motivation und Leistung.


2. In der Kürze liegt die Würze


Der Erholungswert einer Pause hängt ab von der Dauer, der Häufigkeit und der zeitlichen Verteilung der Pausen:

„Mehrere kurze Pausen sind effektiver als wenige längere Pausen gleicher Gesamtlänge.“  (IGB - Institut für humanökologische Unternehmensführung)*

Woran liegt das?

Wissenschaftliche Untersuchungen haben festgestellt, dass besonders in den ersten Minuten einer Pause der Erholungswert am höchsten ist.

Daher bringen mehrere Kurzpausen über den Tag verteilt mehr als langgezogene Pausen.


3. Pausen einplanen erhöht Leistung und Effektivität


Die meisten Personen machen erst eine Pause, wenn gar nichts mehr geht.

Sie arbeiten weiter auch wenn die Leistung schon abfällt.

Sie halten durch bis die Müdigkeit letztlich siegt und eine Pause nicht mehr vermeidbar ist.

So habe ich es auch lange gemacht.


Das Problem ist:

Eine (kurze) Pause kann in diesem Fall die entstandene Erschöpfung nicht ausgleichen und die komplette Leistung und Konzentration kann nicht gänzlich wiederhergestellt werden.


Wichtig ist also:

- wie oft

- wie lang bzw. wie kurz

- und in welchen Abständen


die Pausen genommen werden. Was ist das richtige Maß?

„Seit Jahrzehnten haben wissenschaftliche Untersuchungen und betriebliche Erfahrungen immer wieder belegt, dass sich diese zusätzlichen Erholzeiten von 5 bis 10 Minuten je Stunde in der Regel als „lohnende“ Kurzpausen erweisen.“ ** Prof. Dr. Alfred Oppolzer

Gleichzeitig ist wichtig, dass sich die Person nicht fremdgesteuert fühlt und die Pause als verpflichtend empfindet.


4. Geheimrezept: Pause mit Bewegung kombinieren

„Nach Allmer (1996) und Richter & Hacker (1998) sind aktive Pausen den passiven bei leichter körperlicher und geistiger Arbeit überlegen.“ * (IGB - Institut für humanökologische Unternehmensführung)

Bewegung steigert also die positive Wirkung von Kurzpausen zusätzlich.

Besonders für Personen, die den ganzen Tag sitzen und am Computer arbeiten, tut Bewegung einfach gut für die gelangweilten oder überlasteten Körperbereiche (wie Augen, Schultern, Nacken, Rücken, Beine, etc,) und regt auch den müden Geist an.


5. Pausen machen ist erlaubt


Nach der Bildschirmarbeitsverordnung muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass die Arbeit am Bildschirm regelmäßig unterbrochen wird (durch Pausen oder andere Tätigkeiten).

Genaue Angaben stehen leider nicht in der Verordnung.

ERGO-ONLINE - die Beratungsstelle für Technologiefolgen und Qualifizierung im Bildungswerk verdi - empfiehlt jedoch alle 50 Minuten die Arbeit am Bildschirm zu unterbrechen.


„Darf ich Kurzpausen machen - oder meckert dann mein Arbeitgeber?“


Die Sache ist die: Wir machen sowieso versteckt Pausen, z.B.

  • indem wir auf Toilette gehen,

  • uns einen Kaffee machen,

  • eine Zigarette rauchen,

  • mit Kollegen quatschen,

  • mal kurz abschweifen,

  • aufs Handy schauen,

  • kurz im Internet surfen

  • und und und...

Mach also versteckte Pausen zu aktiven Pausen.

Du verschwendest dabei keine Zeit, sondern schaffst damit letztlich sogar Arbeitszeitgewinn, weil wie schon erwähnt die Leistung hoch bleibt und Fehler vermieden werden.


Davon profitierst du und dein Arbeitgeber.

„Entgegen der Befürchtung mancher Betriebe stellen die Pausen keinen wirklichen Zeitverlust dar, da die Arbeit aufgrund geringerer Ermüdung in schnellerem Tempo erfolgt.“ * (IGB)

Wie sieht ein Tag mit Kurzpausen aus?


Mach jede Stunde eine Kurzpausen von 5 Minuten.

Falls du dabei inneren Widerstand empfindest, versuch es mit 5-10 jede 90 Minuten.

Steh auf und bewege dich, um dem Körper Abwechslung vom Sitzen zu geben.


Mach einen Test-Tag, um die geniale Wirkung von Kurzpausen selbst zu erleben. 


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Mehr über Kurzpausen erfährst du hier:


Quellen zum Blogartikel

*„Die Wirkung von Kurzpausen am Arbeitsplatz im Hinblick auf Arbeitsbewältigung und Zufriedenheit“ (Hrsg. IGB - Institut für humanökologische Unternehmensführung in Kooperation mit Fa. Comesa)

** "Menschengerechte Gestaltung der Arbeit durch Erholzeiten" (Alfred Oppolzer)

"Pausen bei Bildschirmarbeit - die Bildschirmpause" (Ergo Online - Beratungsstelle für Technologiefolgen und Qualifizierung im Bildungswerk verdi)