Wie du deine eigene Yogazeit gestaltest (inkl. Kostprobe)

Aktualisiert: 30. Nov 2020

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du ganz einfach deine Yogazeit gestaltest, sodass du dich danach gut und ausgeglichen fühlst.





GROBER ABLAUF


1) Bewusster Start

2) Pranayama (Atemübung)

3) Mobilisierung oder Sonnengruß

4) Asanas (Yogahaltungen)

5) Tiefenentspannung oder Meditation

6) Bewusster Abschluss


1) Bewusster Start: Im Meditationssitz mit 3xOm

Beginne deine Yogapraxis immer mit einer Zentrierung. Komme zuerst bei dir an, bevor du dich in die Asanas (Yogahaltungen) stürzt. Singe dreimal das Mantra Om. Das hilft dir dich mit Körper, Geist und Seele zu verbinden. Ich stelle mir dabei vor wie das erste Om meinen Körper entspannt, das zweite Om meine Gedanken beruhigt und das dritte Om mich in Kontakt bringt mit meiner meinem wahren Kern (meiner Seele). Bleibe danach kurz in Stille sitzen und genieße den gegenwärtigen Moment. Beginne nach der Stille tief und bewusst in den Bauch zu atmen und mache dich innerlich bereit für Bewegung.

2) Pranayama (Prana = Lebensenergie/Atem und Ayama = Steuerung)

Mit Pranayama werden die Atemübungen im Yoga bezeichnet und alles, was wir tun, um die Lebensenergie zu steuern. Sie können am Anfang der Yogastunde eingebaut werden, um sich besser zu konzentrieren oder am Ende vor der Meditation oder Tiefenentspannung.


Die Atemübungen werden in vielen Yogastunden kaum oder gar nicht angewendet, was sehr schade ist. Denn sie sind wesentlicher Bestandteil einer Yogapraxis und haben eine sehr wohltuende Wirkung auf unseren Körper und Geist. Die Pranayama-Techniken:

- stärken unsere Lungen

- steigern die Lebensenergie,

- bringen unruhige Energie zur Ruhe und wir bekommen klare Gedanken

- bereiten auf eine tiefe Meditation vor


Zwei einfache Atemübungen, die du in deiner Yogapraxis einbauen kannst:


- die Wechselatmung oder

- Brahmari (das Bienensummen)


3) Mobilisierung oder Sonnengruß

Wenn du wenig Zeit hast, mache nur eine der genannten Optionen. Ansonsten mache sie hintereinander.

Option 1: Starte mit einer einfachen Mobilisierung der Wirbelsäule wie z.B. mit der Katze-Kuh im Vierfußstand wie im folgenden Video. Mach doch direkt mit (4:28 Minuten).


Option 2: Stelle dich direkt an den Anfang deiner Matte für den Sonnengruß

Dreh mindestens einen Sonnengruß auf jeder Seite. Du kannst den Sonnengruß so oft wiederholen wie du magst. Er aktiviert den ganzen Körper und wärmt deine Muskeln auf und dient als Vorbereitung für die Asanas. Du bekommst neue Energie.


4) Asanas (Yogahaltungen)

Wie wählst du aus den Millionen von Asanas welche aus?

Bei den Asanas unterscheidet man: die Vorbeugen, Rückbeugen, Drehungen, Standhaltungen, Umkehrhaltungen und Gleichgewichtsübungen.


Wenn du wenig Zeit hast, wähle in der genannten Reihenfolge eine

Vorbeuge (z.B. die ganze oder halbe Vorwärtsbeuge, gegrätsche Vorwärtsbeuge oder die Stellung des Kindes)



Rückbeuge (z.B. Kobra, Vogel, Sphinx, Heuschrecke, Bogen, Schulterbrücke)



Drehung (z.B. ganzer oder halber Drehsitz, Krokodil)